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Kommt Ihnen das bekannt vor? Bei jedem Wetterumschwung zieht oder schmerzt eine Narbe. Oder die Narbe und das betroffene Areal rundherum fühlt sich taub und kalt an, kribbelt und spannt - oder Sie haben eine Gefühlt als ob diese Stelle nicht ganz zu ihrem Körper gehört?

Narben, egal ob sie von Operationen, Verbrennungen oder Verletzungen stammen sind viel mehr als ein kleiner Schönheitsfehler. Körperlich gesehen sind Narben Verletzungen, bei denen nicht nur die sichtbare Stelle an der Oberfläche, sondern auch tiefere Muskel- und Faszienschichten unter der Haut (subcutan), betroffen sind. Narbengewebe enthält weniger elastische Fastern als die "gesunde" Haut. Zwischen den Schichten können Verklebungen und Spannungen entstehen, die den Stoffwechsel und den Lymphfluss behindern und/oder einen einseitigen Zug auf bestimmte Muskeln oder Gelenke verursachen können. Die Folgen können sein: Schmerzen, Brennen, einseitige Belastung mancher Körperteile und vieles mehr.

Doch Narben sind so viel komplexer: Aus energetischer Sicht behindert Narbengewebe den ungestörten Energiefluss. Außerdem speichern Narben alle Emotionen, die mit ihrer Entstehung zusammenhängen. Ob dies nun die Angst vor einer Operation ist, die zwiespältigen Gefühle rund um einen Kaiserschnitt, die Resignation bei einer notwendigen Brust-Amputation oder schlicht und einfach die Tränen eines Kindes nach einem Sturz mit dem Fahrrad.

Oft werden Narben als psychisch belastend empfunden. Der oder die Betroffene will oder kann kaum die Narbe berühren. Ein positives Gefühl zu diesem Teil des Körpers wiederzuerlangen ist oft nicht einfach. Doch es ist möglich!

Wie funktioniert das?

Eine Narbenentstörung hilft, das betroffene Gewebe wieder in sein Körpersystem zu integrieren. Dafür kommen in meiner Shiatsu-Praxis verschiedene Methoden zur Anwendung. Mittels einem Metallstift aus der Akupunktmassage oder ganz sanft mit den Fingern wird die Narbe und das umliegende Gewebe stimuliert. Prana-Energie-Therapie kann dabei - vor allem energetisch - unterstützend wirken. Außerdem verbessern verschiedene ätherische Öle, zum Beispiel Lavendelöl, die Elastizität der Narbe und wirken emotional "reinigend" und stärkend. Dieser ganzheitliche Ansatz regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an, kann Verklebungen lösen, lässt die Energie wieder fließen und hilft negative und ängstigende Emotionen loszulassen. Oft bemerkt man schon nach der ersten Sitzung eine positive Veränderung: Die Narbe fühlt sich anders an, sieht anders aus, spannt weniger oder man kann sie besser akzeptieren.

Entstörung bei jeder Narbe nötig?

Besonders wichtig ist eine Entstörung bei Narben, die der Betroffene als störend empfindet oder bei Narben, die mit einem Missempfinden einhergehen. Je zentraler die Narbe - etwa an der Leist, Bauch oder Brust, desto mehr Auswirkungen hat eine eventuelle Störung des Energieflusses. Auch Narben an Gelenken, etwa nach Knieverletzungen, haben oft eine große Auswirkung auf den gesamten Körper. Durch einseitige Belastungen oder Störungen etwa muss die Wirbelsäule besonders viel "arbeiten" um Stabiliät zu gewährleisten. Aber auch kleinere, unauffällige Narben sollten entstört werden um den Energiefluss wiederherzustellen.

Was kann ich selbst tun?

Je früher und je öfter man einer Narbe Aufmerksamkeit schenkt, desto besser der Heilungserfolg. Sobald die (OP)Narbe trocken ist, tägliche, sanfte Selbstmassagen mit einer milden Salbe, einer Narbencreme, Johanniskrautöll oder Lavendelöl (mein absoluter Favorit zur Narbenheilung) tun dem gesamten umliegenden Gewebe gut. Auch die eigene Beziehung zur Narbe wird dadurch verbessert.

Eine professionelle Narbenentstörung ist je nach Heilungsverlauf nach ca. 8 Wochen zu empfehlen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Eine 30-jährige Frau klagte über ein ständiges Spannungsgefühl und teilweise ziehenden Schmerzen an ihrer Kaiserschnittnarbe. Zudem hatte sie echte Hemmungen ihre Narbe zu berühren, ein Blick in den Spiegel trieb ihr oft Tränen in die Augen. Eher zufällig erzählte die Mutter einer 18-Monate-alten Tochter während der Narbenentstörung, dass sie ihre Kleine in der Nacht immer noch regelmäßig stillen müsse und das langsam sehr kräfteraubend wäre. Doch jeder Abstillversuch sei bisher erfolglos geblieben.

Das Resultat nach zwei Sitzungen war sehr gut. Die Narbe war weniger gerötet, die Frau konnte das betroffene Hautareal ohne Hemmungen selbst berühren und regelmäßig mit Lavendelöl massieren. Doch was noch viel überraschender war: Ihre kleine Tochter hatte sich quasi nach der ersten Sitzung selbst abgestillt und lies sich ohne größere Probleme auch mit dem Schnuller oder einem Flascherl beruhigen!